Seit einer Weile spürte er den Impuls,
einen Orden für die Zen-Praxis von Christen zu gründen.
Ein solcher neuer Orden sollte ganz japanisch sein,
was die Lebensweise anlangte;
ein Laienorden für Männer und Frauen,
verheiratete oder unverheiratete,
auch Priester könnten dazu gehören.
Das Ideal des Ordens sollte
die christliche Vollkommenheit sein.
Ein gemeinsames Leben wäre nicht unbedingt nötig.
Doch nur solche, die den Zen-Weg wirklich gehen wollten,
sollten Mitglieder sein.
Diese Menschen sollten nicht nur die pauperitas spiritualis,
die geistliche Armut leben,
sondern wirklich den Weg der Armut gehen!
Tagebuch
Hugo Makibi Enomiya-Lassalle SJ 11.08.1965
Lassalle kann als ein Wegbereiter der Verständigung zwischen Zen -Buddhismus und Christentum angesehen werden (Christlich-buddhistischer Dialog).